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Lessons of Facilitation

Updated: May 8

Facilitation – ein Begriff, der vielleicht nicht jedem sofort geläufig ist, doch Franziska Semer, eine erfahrene Facilitatorin aus Hamburg, bringt Licht ins Dunkel. Ursprünglich aus dem Produktmanagement und Design Thinking kommend, nutzt sie ihre Expertise, um Teams und Unternehmen durch kreative und methodische Ansätze zu unterstützen. Facilitation geht weit über die reine Moderation hinaus. Es handelt sich um eine Kunst, Räume zu gestalten und Prozesse zu begleiten, um Teams dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.


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Vorstellung des Gastes: Franziska Semers Hintergrund

Franziska Semer, mit einem soliden Hintergrund im Produktmanagement, hat sich als eine führende Workshop-Facilitatorin etabliert. Ihre Karriere begann in der dynamischen Welt der Produktentwicklung, wo sie tiefgreifende Kenntnisse in der Gestaltung kundenzentrierter Lösungen sammelte. Ihre Leidenschaft für kreative Problemlösung und Teamarbeit führte sie zu "Impulse aus Hamburg", einem Innovationshub, der sich darauf spezialisiert hat, Unternehmen durch maßgeschneiderte Workshops und Facilitationsmethoden bei der Weiterentwicklung zu unterstützen. Ihr Ansatz geht weit über traditionelle Techniken hinaus und fokussiert auf die Entwicklung von Teamdynamiken, die Unternehmen dabei helfen, sowohl intern als auch in ihrer Marktpräsenz innovativ und reaktionsfähig zu bleiben.


Facilitation: Definition und Bedeutung

Der Begriff "Facilitation" leitet sich von dem lateinischen "facilis" ab, was "leicht" bedeutet. Es geht darum, Prozesse innerhalb von Gruppen zu erleichtern, sodass diese effektiver ihre Ziele erreichen können. Im Gegensatz zu traditionellen Moderationsmethoden, die oft strikt und skriptbasiert sind, betont Facilitation eine flexible und teilnehmerorientierte Herangehensweise. Franziska Seemer kam zur Facilitation durch ihre Frustration über starre Workshop-Formate, die oft nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten. Sie entwickelte eine Methodik, die es Teams ermöglicht, ihre Kommunikation, Problemlösung und Innovationsfähigkeit deutlich zu verbessern, indem sie sich auf dynamische, interaktive und anpassungsfähige Sitzungsstrukturen konzentriert.


Einsatzbereiche der Facilitation

Facilitation wird in einer Vielzahl von Teamkonstellationen angewendet, von kleinen Start-ups bis hin zu großen Unternehmensabteilungen. Franziska verwendet Facilitation-Techniken, um Teams durch komplexe Projektkoordinationen, Strategieentwicklungen und Konfliktlösungen zu führen. Der Kernunterschied zu herkömmlichen Moderationstechniken liegt in der aktiven Beteiligung aller Teammitglieder. Während eine traditionelle Moderation oft von einer Person dominiert wird, fördert Facilitation eine Umgebung, in der jedes Teammitglied gleichwertig beitragen kann. Dies führt zu einer umfassenderen und inklusiveren Entscheidungsfindung und stärkt das Teamgefühl.


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Franziskas Ansatz und Methodik

Franziskas Methodik basiert auf einer Kombination aus strukturierten und offenen Formaten, die es den Teilnehmern ermöglichen, sowohl geführt als auch spontan zu interagieren. Sie verwendet eine Vielzahl von Tools und Techniken, darunter visuelle Hilfsmittel, Rollenspiele und interaktive Diskussionen, um kreative Prozesse und Teamdynamiken zu fördern. Ihre Fähigkeit, die Atmosphäre zu lesen und flexibel auf die Bedürfnisse des Teams zu reagieren, ermöglicht es ihr, Workshops zu leiten, die nicht nur informativ, sondern auch transformierend sind.


Facilitation in der Praxis

In ihrer beruflichen Praxis hat Franziska zahlreiche Beispiele, wo Facilitation zu bedeutenden Verbesserungen in der Teamfunktion und Projektumsetzung geführt hat. Ein herausragendes Projekt war die Begleitung eines Teams durch einen mehrmonatigen Innovationsprozess, der mit einer signifikanten Produktneuerung endete. Die Herausforderungen, die sie dabei meisterte, umfassten die Überwindung von Kommunikationsbarrieren und die Integration verschiedener Abteilungsziele in einen kohärenten Plan. Ihre Lösungen, oft in Echtzeit entwickelt, zeigten die wahre Stärke von Facilitation, indem sie adaptiv und ergebnisorientiert blieben.


Praxistipps

Zunächst betont sie die Wichtigkeit der Vorbereitung: Kenne dein Publikum und die Ziele des Workshops. Eine gründliche Vorbesprechung mit den Schlüsselteilnehmern kann helfen, den Workshop auf spezifische Bedürfnisse zuzuschneiden und sicherzustellen, dass relevante Themen adressiert werden. Weiterhin rät sie zur Flexibilität im Facilitationsprozess. Pläne sollten als dynamische Rahmen betrachtet werden, die angepasst werden können, wenn neue Informationen oder Ideen während der Session aufkommen. Dies erfordert ein offenes Ohr und die Fähigkeit, den Kurs schnell zu ändern, ohne das Endziel aus den Augen zu verlieren.


Ein weiterer Kernpunkt in Franziskas Methodik ist die Schaffung einer offenen und inklusiven Atmosphäre. Sie empfiehlt, den Workshop mit einer positiven, energiegeladenen Aktivität zu beginnen, um die Stimmung zu heben und die Teilnehmer einzubeziehen. Visualisierungstools wie Mindmaps oder Stimmungstafeln können ebenfalls genutzt werden, um kreative Denkprozesse zu stimulieren und sicherzustellen, dass visuelle sowie auditive Lernende gleichsam angesprochen werden. Für die Aufrechterhaltung des Engagements schlägt Franziska vor, regelmäßige Pausen einzulegen und interaktive Elemente wie Gruppendiskussionen oder Brainstorming-Sessions einzuführen, um Monotonie zu vermeiden und die Teilnehmer mental aktiv zu halten.


Zur Konfliktbewältigung während der Facilitation empfiehlt sie, stets neutral zu bleiben und aktiv zuzuhören. Konflikte sollten nicht als Störungen, sondern als Gelegenheiten für Wachstum und tiefere Einsichten betrachtet werden. Durch den Einsatz von Techniken zur Konfliktmoderation kann ein sicherer Raum geschaffen werden, in dem alle Teilnehmer ihre Meinungen frei äußern können, ohne Angst vor Bewertung oder Zurückweisung. Abschließend hebt Franziska hervor, dass das Debriefing nach dem Workshop essentiell ist, um Learnings zu festigen und den Teilnehmern zu helfen, die besprochenen Konzepte und Strategien in die Praxis umzusetzen. Dies kann durch Nachfolge-Meetings oder detaillierte Zusammenfassungen erfolgen, die klare Handlungsanweisungen enthalten.


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Bedeutung von HR und Führung in der Facilitation

Die Rolle von HR und Führungskräften ist entscheidend bei der Implementierung von Facilitation-Methoden in Organisationen. Sie sind nicht nur Befürworter dieser Ansätze, sondern spielen auch eine zentrale Rolle bei der Formung der Unternehmenskultur, die offene Kommunikation und kontinuierliches Lernen fördert. Franziska betont, dass Facilitation die Führungsqualitäten verbessert, indem es Führungskräften Tools an die Hand gibt, um effektiver zu kommunizieren und ihre Teams durch Veränderungen zu führen. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Mitarbeiterführung und trägt zur Entwicklung einer resilienten und anpassungsfähigen Organisation bei.


Für weitere Einblicke und Diskussionen rund um die Themen Arbeit und Kultur hör die komplette Folge unseres Podcasts auf:




Kontakt zu Franziska Semer: https://www.empulse.rocks



People Culture Podcast auf LinkedIn und im Web:


Denkmal Zukunft auf LinkedIn und im Web:

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