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Frauen in Führung

Grundlagen der sozialen Transformation

Sabine Weber bringt als Gründerin von Equal Works und erfahrene Beraterin für soziale Transformation eine reiche Erfahrungspalette mit. Soziale Transformation in Unternehmen bezieht sich auf tiefgreifende Veränderungen in der Art und Weise, wie Organisationen ihre sozialen Praktiken, Beziehungen und Kulturen gestalten, um eine nachhaltige, gerechte und inklusive Arbeitsumgebung zu fördern. Diese Transformation unterscheidet sich wesentlich von anderen Formen der Transformation, wie der digitalen oder agilen, die sich vorrangig auf technologische und prozessuale Verbesserungen konzentrieren. Während digitale Transformation die Implementierung neuer Technologien umfasst, zielt die agile Transformation auf Flexibilität und verbesserte Reaktionsfähigkeit ab. Die soziale Transformation hingegen befasst sich mit der Entwicklung einer Unternehmenskultur, die alle Mitarbeiter unterstützt und fördert, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer Position. Dies schließt Initiativen ein, die auf Diversität, Gleichheit und Inklusion ausgerichtet sind, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Förderung sozialer Verantwortung.



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Herausforderungen und Ziele der sozialen Transformation

Die größte Herausforderung bei der sozialen Transformation liegt darin, Arbeitsumfelder zu schaffen, die nicht nur produktiv, sondern auch unterstützend und förderlich für das Wohlbefinden der Mitarbeiter sind. Dies erfordert eine interne Stärkung der Mitarbeiter durch Schulungen, Mentoring-Programme und eine Kultur, die offene Kommunikation und Feedback fördert. Gleichzeitig müssen Unternehmen ihre externe Rolle und ihren Einfluss auf die Gesellschaft anerkennen. Dies bedeutet, dass Unternehmen nicht nur nach Profit streben, sondern auch aktiv zur Lösung sozialer Probleme beitragen und sich für nachhaltige Praktiken einsetzen. Die Ziele der sozialen Transformation sind somit sowohl intern – die Schaffung eines unterstützenden Arbeitsumfelds – als auch extern – die Wahrnehmung sozialer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und der Umwelt.


Spezielles Thema: Frauen und Führung

Trotz hoher Präsenz von Frauen in vielen Branchen sind sie in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Dies liegt teilweise an strukturellen Barrieren wie der vorherrschenden Erwartung, dass Führungspositionen Vollzeitbeschäftigungen erfordern, was oft mit traditionellen Geschlechterrollen kollidiert. Frauen finden sich daher häufiger in Teilzeitpositionen wieder, was ihre Chancen auf Führungsrollen verringert. Die Diskussion um Frauen in Führung muss daher sowohl die kulturellen und strukturellen Ursachen dieser Disparitäten berücksichtigen als auch praktische Lösungen zur Überwindung dieser Barrieren erkunden.


Strategien und Lösungen zur Förderung von Frauen in Führung

Um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, müssen Unternehmen flexible Arbeitsmodelle wie Jobsharing ernsthaft in Betracht ziehen. Diese ermöglichen es Frauen (und Männern), Führungsverantwortung ohne die Last einer Vollzeitposition zu übernehmen. Zudem spielt die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle: Eine Kultur, die Vielfalt fördert und flexible Arbeitsarrangements unterstützt, ist essenziell. Ebenso wichtig sind gesetzliche Rahmenbedingungen, die solche Praktiken nicht nur unterstützen, sondern fördern, um eine gleichberechtigtere Vertretung in der Führungsetage zu gewährleisten.


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Praxistipps

Sabine schlägt vor, spezielle Mentoring-Programme für Frauen zu entwickeln, die sowohl von erfahrenen Führungskräften als auch von Gleichaltrigen angeleitet werden, um Wissen zu teilen und Unterstützung zu bieten.


Weiterhin hebt sie die Bedeutung von Netzwerken hervor, die Frauen in Führungspositionen oder die danach streben, zusammenbringen. Diese Netzwerke dienen als Plattformen für den Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practices. Weber empfiehlt auch die Durchführung regelmäßiger Workshops und Seminare, die sich auf Führungsfähigkeiten konzentrieren und speziell auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten sind. Diese Veranstaltungen sollten auch Themen wie Verhandlungsführung und Selbstpräsentation abdecken, um Frauen zu ermutigen, mehr Sichtbarkeit in ihren Rollen zu gewinnen.


Ein weiterer praktischer Ansatz, den Weber vorschlägt, ist die Überarbeitung der Rekrutierungs- und Beförderungsprozesse, um unbewusste Vorurteile zu minimieren. Sie empfiehlt die Verwendung strukturierter Interviewprozesse und die Einbindung von mehr Frauen in die Entscheidungsfindung bei Einstellungen und Beförderungen, um eine vielfältigere und inklusivere Führungsebene zu schaffen. Abschließend betont Sabine Weber die Notwendigkeit einer offenen Kommunikation über die Fortschritte und Herausforderungen bei der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Sie rät zu regelmäßigen Überprüfungen der eingeführten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die gesetzten Ziele erreicht werden und notwendige Anpassungen vorgenommen werden können. Diese konkreten Praxistipps sind ein entscheidender Schritt, um den Wandel zu einer gerechteren und inklusiveren Arbeitswelt zu fördern.


Diskussion und Perspektiven

Die Anforderungen an die Arbeitswelt wandeln sich ständig, besonders unter jüngeren Generationen, die Wert auf Work-Life-Balance, Sinnhaftigkeit in der Arbeit und flexible Arbeitsbedingungen legen. Unternehmen müssen sich diesen veränderten Ansprüchen anpassen, um talentierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Dies erfordert eine kontinuierliche Anpassung der Arbeitspraktiken und eine ständige Reflexion darüber, wie Arbeit gestaltet wird, um den Bedürfnissen einer diversen Belegschaft gerecht zu werden.


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Persönliche Einsichten und Erfahrungen

Sabine Weber bringt als Gründerin von Equal Works und erfahrene Beraterin für soziale Transformation eine reiche Erfahrungspalette mit. Ihre Motivation, sich für Frauen in Führungspositionen einzusetzen, speist sich sowohl aus persönlichen Erfahrungen als auch aus ihrer professionellen Praxis. Durch ihre Arbeit hat sie zahlreiche Beispiele gesehen, wie Veränderungen erfolgreich implementiert wurden und welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten. Diese Erfahrungen unterstreichen die Notwendigkeit, kontinuierlich für Veränderungen zu kämpfen und sich für eine inklusive Arbeitswelt einzusetzen.


Abschluss

Der Artikel schließt mit der Betonung der Wichtigkeit der sozialen Transformation und der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Es wird ein Aufruf zum Handeln gerichtet, der nicht nur die Notwendigkeit der Reflexion über bestehende Praktiken betont, sondern auch dazu anregt, aktiv Veränderungen zu initiieren und zu fördern. Dies ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Unternehmen nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch sozial verantwortlich handeln und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben.


Für weitere Einblicke und Diskussionen rund um die Themen Arbeit und Kultur hör die komplette Folge mit Sabine unseres Podcasts auf:



Kontakt zu Sabine:

 ➡️ Webseite: https://www.equalworks.de



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